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Jugend und Politik

Politikverdrossenheit?

Politikverdrossenheit?

 

Geht das zusammen – Jugend und Politik? Hat es einen Sinn sich heute im aktuellen Tagesgeschehen einzumischen oder machen „die da oben“ sowieso was sie wollen? Lakonisch könnten wir auch sagen: „Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin.“

Dabei können Jugendliche sich sehr wohl einbringen. Mitglied in der SPD kann jeder werden, der mindestens 14 Jahre alt ist. Ab 16 Jahre dürfen Jugendliche sich an den Kommunalwahlen beteiligen – also konkret am nächsten Sonntag.

Mancher mag einwenden: „Ob ich jetzt zur Wahl gehe oder nicht – ändern wird sich sowieso nichts. Meine eine Stimme wird doch nicht den Ausschlag geben.“

Ich bin davon überzeugt, dass jede einzelne Stimme ihr ganz eigenes Gewicht hat. Und wenn es ganz viele werden, kann diese eine Stimme, von jedem Einzelnen, enormes bewirken.

Vielleicht müssen wir nicht unbedingt vor den Wahlplakaten tanzen – obwohl es ganz nett aussieht. Aber sie einfach ignorieren ist sicher auch nicht der richtige Weg. Wenn sich viele  über die Ziele und Programme der Parteien informieren, eine Meinung bilden und am Ende sogar noch zur Wahl gehen, dann ist auch bald von Politikverdrossenheit keine Rede mehr. Das wünsche ich mir für die kommende Wahl, damit eine gute Wahlbeteiligung dazu führt „mehr Demokratie zu wagen“.